Photovoltaik- Solaranlagen sollen künftig weniger Förderung erhalten - Experten befürchten weniger Wachstum in der Photovoltaik- Branche
Laut neuester Vorschläge des Bundeskabinetts, soll die Förderung von Photovoltaik- Anlagen, die auf dem Dach installiert werden, beginnend mit dem Jahre 2009 bis zum Jahr 2010 jährlich um 7 Prozent reduziert werden. Ab dem Jahr 2011 soll die Photovoltaik- Förderung (Förderung Solaranlage) nochmals um einen Prozent mehr also 8 Prozent gekürzt werden. Seit dem Jahr 2004 gilt in Deutschland laut dem EEG (Erneuerbare Energien Gesetz eine jährliche Reduzierung der Photovoltaik bzw. Solarförderung von 5 Prozent. Sollte die vom Bundeskabinett vorgeschlagene Regelung zur Absenkung der Photovoltaik- bzw. Solarförderung in Kraft treten, befürchten Experten, dass sich das Wachstum in der Photovoltaik Industrie verlangsamen könnte, denn bis der durch Photovoltaikanlagen produzierte Strom mit dem herkömmlich erzeugten Strom konkurrieren kann ist eine hinreichende Förderung der Photovoltaik unabdingbar. Auf der anderen Seite, sind durch die hohe Förderung von Photovoltaikanlagen durch den Gesetzgeber mittels EEG (Deutschland ist übrigens Spitzenreiter) die Gewinne der Hersteller von Photovoltaik Modulen sehr hoch. Da sich eine Investition in eine Photovoltaikanlage für einen Privatinvestor dennoch lohnt, weil die Förderung durch den Gesetzgeber eben so hoch sind, reduzieren auch die Hersteller von Photovoltaikmodulen nicht die Verkaufspreise. Trotz aller negativer als auch positiver Prognosen im Hinblick auf die Stromerzeugung durch Photovoltaik, wird diese Technologie weiter vorangetrieben und kann laut Schätzung von Experten in absehbarer Zeit mit dem herkömmlichen Strom aus der Steckdose konkurrieren, auch wenn es bis dahin noch viele Höhen und Tiefen geben wird.
