Q-Cells-Insolvenz

Der einst größte Solarzellen-Hersteller Q-Cells, welcher noch im Jahre 2007 acht Milliarden Euro Wert gewesen ist, scheint nun endgültig am Ende zu sein. Am Dienstag, den 03. April 2012 wird das Unternehmen vor dem Amtsgericht Dessau die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen.

Das Schicksal vieler bei Q-Cells beschäftigten Mitarbeiter (insgesamt 2.200) dürfte damit besiegelt sein. Nicht zuletzt dürfte die Entwicklung der asiatischen Solarindustrie einen großen Anteil an der mittlerweile vierten Pleite deutscher Solarzellen-Hersteller haben. Wer rechtzeitig auf die Entwicklung am Markt reagiert hat und entsprechend die Produktionsstätten nach Asien verlagert hat, hat Chancen konkurrenzfähig zu bleiben. Zwar hat auch Q-Cells seine Produktion nach Malaysia ausgelagert, doch scheinbar nicht rechtzeitig genug.

Großdemo gegen drastische Kürzung der Photovoltaik-Förderung

Heute findet vor dem Brandenburger Tor eine Großdemo gegen die geplanten, drastischen Kürzungen in der Photovoltaik statt. Beginn der Demo ist 13:00 Uhr.

Es werden etwa 10.000 Teilnehmer erwartet. Darunter auch die Politiker Gregor Gysi , Jürgen Trittin und Sigmar Gabriel.

EEG: Drastische Kürzungen in der Photovoltaik ab März 2012 geplant

Innerhalb der letzten Jahre kam es in Deutschland zu einem unerwartet hohen Anstieg an errichteten Photovoltaikanlagen. Genau hierin dürfte auch das Problem liegen. Denn durch die hohe Förderung der Photovoltaik durch das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz), wurde für viele Investoren eine Investition in eine Photovoltaikanlage erst interessant. Zwar wurde die Höhe der Förderung innerhalb der letzten Jahre immer weiter heruntergefahren, jedoch sind in diesem Verhältnis auch die Anschaffungskosten für eine PV-Anlage entsprechend gesunken, sodass eine Investition bei vernünftiger Planung immer noch lukrativ blieb.

Durch den erneuten Einschnitt in die Förderung von Solarstromanlagen (immerhin eine Absenkung von 20-30 Prozent bis zum März 2012), könnte jedoch der Anreiz für viele potentielle Investoren in Photovoltaik drastisch zurückgehen, da die Rendite eher gering ausfallen würde. Da auch die Solarindustrie hier ein großes Problem sieht, werden immer wieder Aktionen und Demonstrationen gegen die geplanten Kürzungen organisiert.

Photovoltaikanlagen auch mit neuen Einspeisevergütungen rentabel

Im vergangenen Sommer wurde die Novellierung des erneuerbare Energien Gesetz (EEG) für das laufende Jahr 2012 beschlossen. Wesentlicher Bestandteil der Novelle in Bezug auf die Solarstromförderung ist der sogenannte atmende Deckel. Zwar wird in diesen Wochen wieder heftig über die Solarförderung gestritten, mittlerweile ist eine monatliche Absenkung der Einspeisevergütungen im Gespräch – das beschlossene [ZUM ARTIKEL…]

Diebstahlschutz für Photovoltaikmodule

Diebstahlschutz PhotovoltaikDie Vorfälle von Photovoltaik Diebstahl sind in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Unvorstellbar, wenn man bedenkt, dass die Diebe auf Dächer steigen und Kilo schwere Photovoltaikmodule stehlen, doch die Zahlen sprechen für sich. Grund genug, rechtzeitig an einen Diebstahlschutz für Photovoltaikmodule zu denken.

Manuelle Diebstahlsicherung

Um den Langfingern das Handwerk zu legen, gilt es stets dort anzusetzen, wo sich ihnen eine Angriffsfläche bietet. In Bezug auf die Photovoltaikmodule sind es die Schrauben, die durch Inbusschlüssel gelöst werden können.

Um die Schrauben diebstahlsicher zu machen, können bei der Modulbefestigung Kügelchen in die Sechskanter eingeschlagen werden. Sie verklemmen und machen das Herauslösen der Schrauben mit einem normalen Inbusschlüssel unmöglich. Analog dazu kann man auch manuell den Innensechskant rund drehen, sodass jegliches Werkzeug keinen Halt mehr findet und die Schrauben so auch nicht mehr gelöst werden können.

Das Problem des Herausdrehens lässt sich aber auch komplett umgehen, indem man den Schraubenkopf abtrennt, nachdem die Modulbefestigung angezogen wurde. So verhindert man auch, dass sich die Schraube im Laufe der Zeit lösen könnte.

Wenn man den Schraubenkopf beibehalten, aber trotzdem diebstahlsicher machen möchte, bietet sich Gießharz an. Dieses wird über dem Schraubenkopf angewandt und lässt keinerlei Manipulationsmechanismen zu.

Vorsicht: All diese Methoden stellen eine dauerhafte Veränderung der Befestigung dar. Wenn der Betreiber irgendwann gern Module austauschen oder gar die Anlage abbauen möchte, ist bei ihm die Schwerstarbeit gefragt, von der die Einbrecher absehen sollen.

Hürden und Hindernisse

Fallstudien haben herausgefunden, dass Täter besonders die Zeit im Auge behalten. Brauchen sie zu lange, um zum Objekt der Begierde zu gelangen, verwerfen sie das Vorhaben. Auch bei einer hohen Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, etwa durch den Betreiber selbst oder durch aufmerksame Nachbarn, sehen die meisten von einem Diebstahl ab. Deshalb sollte man die Täter bereits vor dem Erreichen der Photovoltaikmodule durch Hürden und Hindernisse abschrecken.

Ein eingezäuntes Grundstück, auf dem das Haus mit der Anlage oder eben selbige frei steht, ist schwierig zu erreichen – und vor allem wieder zu verlassen. Zwar erreichen die Räuber den Tatort meist mit einem Kleinbus oder einem LKW, dennoch müssen sie Zäune und Hecken erst einmal mit den großen, schweren Modulen überwinden. Noch dazu dürfen sie kein Aufsehen erregen.
Viele Versicherungen verlangen deshalb bereits einen Zaun um die Photovoltaikanlage.

Natürlich sind auch die Hilfsmittel von Nutzen, die gegen Einbrecher verwendet werden. Dazu gehört die Alarmanlage genauso wie Bewegungsmelder und vielleicht sogar ein wachsamer Hund. Eine Überwachungskamera hält die Täter zwar nicht unbedingt vom Stehlen ab, hilft aber der Polizei bei der Strafverfolgung. Es ist darauf zu achten, dass die Kamera nicht einfach von außen manipuliert werden kann. All das, was das Eindringen auf das Gelände und das Besteigen des Daches erschwert, sollte Anwendung finden.

Hochmoderne Technik beim Diebstahlschutz für Photovoltaikmodule

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann kleine GPS Sender in die Module einbauen. Bei einem Diebstahl lässt sich damit der Standort definieren und die Polizei kann den Täter auf frischer Tat ertappen.

Eine weitere Methode, um die Module manuell zu schützen, sind Verriegelungsvorkehrungen, die von bestimmten Herstellern angeboten werden. Diese können dann vom Betreiber entriegelt, aber nur durch massive Kraftaufbringung zerstört werden.

Photovoltaik in Deutschland – Rückblick und Entwicklung

Photovoltaik DeutschlandDie Begeisterung für Photovoltaik ist in Deutschland nach wie vor ungebremst. Weltweit liegt die Bundesrepublik bezüglich der Stromproduktion aus Sonnenenergie weit vorn. Die Anfänge der Solarenergie reichen bis ins Jahr 1839 zurück.

Der französische Physiker Alexandre Edmond Becquerel machte zu dieser Zeit, Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts, verschiedene Experimente, bei denen er entdeckte, dass sich die Größe von Strom bei Licht und Dunkelheit veränderte. Hiermit legte er die Grundlage für die späteren Forschungen im [ZUM ARTIKEL…]

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