Photovoltaik weltweit
Sonne macht glücklich: Die Investitionen in Solarstrom sind weltweit auf dem Vormarsch. Deutschland, Italien, USA – Photovoltaikanlagen und weitere erneuerbare Energien und deren Anteil am Energiemix verzeichnen positive Trends: Das Wachstum steigt weiter und die deutschen Standards in der Photovoltaik-Technik belegen nach dem jüngsten Forschungsbericht des Bundesumweltministeriums Spitzen-Positionen. Derzeit beherrscht sogar ein Trend vergleichbar mit einem Wettbewerb die Solar-Branche: Während Griechenland am finanziellen Abgrund nagt, plant seine Hauptstadt das weltweit größte Solarstrom-Kraftwerk. Und auch in Sizilien startet im Herbst die größte Modulproduktion im Land von Pizza, Pasta und Co. Auch der deutsche Hersteller für Photovoltaik- und Flat Panel Displays, MANZ, konnte in den ersten drei Monaten seinen Umsatz verdreifachen. Der süddeutsche Photovoltaik-Lieferer Phoenix Solar hingegen baut vor allem im Frankreich: Zwei weitere große Solarparks bei unseren französischen Nachbarn werden von dem bayerischen Unternehmen bestückt – was wiederum den hohen Export-Anteil deutscher Unternehmen am globalen Markt weiter unterstreicht.

Ein Aufwärtstrend, dem allerdings nicht alle Unternehmer folgen können: Zwar beherrschen die chinesischen Hersteller den Markt im Moment stärker als je zu vor – im vergangenen Jahr konnten diese Unternehmen fast die Hälfte des gesamten, weltweiten Umsatzes für sich verzeichnen – die deutschen Hersteller mussten allerdings einen Stopp des Aufwärtstrends im vergangenen Halbjahr hinnehmen. Die angekündigte rapide Kürzung der garantierten Einspeisevergütung sorgte für volle Lager in den deutschen Produktionshallen. Auch der Berliner Hersteller Solon SE korrigierte seine zu erwartenden Umsätze in der zweiten Jahreshälfte weiter nach unten.

Dennoch unbestritten bleibt die Spitzenstellung der Innovationskraft deutscher Unternehmen hinsichtlich Forschung und Entwicklung der Erneuerbaren Energien. Wie aus dem jüngsten Forschungsbericht des Bundesumweltministeriums hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr Forschungsprojekte mit mehr als 120 Millionen Euro unterstützt. Diese Werte sollen bundesweit auch weiterhin gesichert und weiter gefördert werden.

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