Preisvergleich für Photovoltaikanlagen

Einen Preisvergleich für Photovoltaikanlagen durchzuführen, macht durchaus Sinn, denn die Preise für Photovoltaikmodule sind trotz der rückläufigen Preisentwicklung sehr hoch und mit jedem eingesparten Euro beim Einkauf, steigt die Rendite der Solaranlage.

Vor allem die Vielfalt der Anbieter von Solarmodulen, lädt geradezu dazu ein, einen Preisvergleich durchzuführen. Waren es anfangs vor allem Fachbetriebe, die netzgekoppelte Photovoltaikanlagen anboten, so sind es mittlerweile vor allem auch Elektroinstallateure, die sich ein Stück vom großen Kuchen abholen möchten. Weiterhin haben sich die Bezugsquellen hinsichtlich der Solarmodule und Wechselrichter deutlich nach Asien verschoben. Vor allem China bietet zu unschlagbar günstigen Preisen das begehrte Silizium in Form von PV-Modulen an. Nicht zuletzt, ist vor allem die Verlagerung der Produktion von Solarmodulen in Asien einer der Hauptpunkte, warum viele deutsche Anbieter in die Insolvenz getrieben wurden. Für den Verbraucher ist jedoch die deutlich günstigere Solarmodulproduktion in China eher positiv zu werten. Von 2006 bis 2012 haben sich die Photovoltaik Preise pro Kilowatt mehr als halbiert und liegen etwa bei 1.900 Euro.

Preisvergleich für PhotovoltaikFachbetrieb finden

Der Erstkontakt zu einem Photovoltaikspezialisten kann auf die klassische Weise stattfinden. In nahezu jeder Region bieten Installateure von Elektrotechnik auch die Installation von Solar- bzw. Photovoltaikanlagen an. Weitere Möglichkeiten einen passenden Fachbetrieb ausfindig zu machen, ist der Besuch von Solarmessen oder der Blick in Fachzeitschriften. Eine sehr einfache Möglichkeit für den Vergleich von Photovoltaikanlagen in Bezug auf Kosten und Leistung, bieten wir mit unserem Photovoltaik-Angebotsservice an. Hier hat der Besucher die Möglichkeit alle Angaben zur geplanten Photovoltaikanlage wie z.B. Dachart, Dachgröße und die Ausrichtung bequem in einem Online-Formular einzutragen. Diese Angaben werden anschließend kostenlos und unverbindlich an Fachfirmen der Photovoltaik weitergeleitet. Im nächsten Schritt setzt sich der Fachbetrieb mit dem Kunden in Verbindung, klärt evtl. auftretende Fragen und unterbreitet ein entsprechendes Angebot für die Errichtung der Photovoltaikanlage.

Oftmals muss der Fachbetrieb sich im Vorfeld einen Eindruck von den örtlichen Gegebenheiten verschaffen, bevor es überhaupt zu einem Kostenangebot für die Photovoltaikanlage kommen kann. Vor allem sollte man sich nicht unter Druck setzen lassen. Gerade bei derart komplexen Anlagen zählen vor allem die Kleinigkeiten. Daher sollte der Interessent sich von mindestens drei unterschiedlichen Photovoltaik- Fachbetrieben ein Angebot einholen und entsprechend einen Preisvergleich durchführen.

Sind die Angebote auf dem Tisch, sollte darauf geachtet werden, dass folgende Angaben auf jeden Fall enthalten sind:

  • Die Gesamtleistung der Photovoltaikanlage in kWp (Spitzenleistung)
  • Angaben zum Hersteller der Photovoltaikmodule (Datenblätter sollten beiliegen)
  • Angaben zum verwendeten Netzeinspeisegerät bzw. Wechselrichter (Datenblätter sollten beiliegen)
  • Verwendete Kabel und deren voraussichtliche Längen und Querschnitte
  • Art und Ausstattung sowie Kontrollfunktion des Solargenerator- Anschlusskastens (sollte genau erklärt sein, damit ein Preisvergleich möglich ist)
  • Berechnung der Wirtschaftlichkeit der gesamten Photovoltaikanlage
  • Art und Beschaffenheit der Unterkonstruktion bzw. Tragkonstruktion
  • Gewährleistungsansprüche vor allem bei mehreren Gewerken (Dachdecker, Elektro- Installateur) klären

Einen Preisvergleich für Photovoltaikanlagen durchführenWartung der Photovoltaikanlage

Die aufgeführten Punkte stellen zwar nur einen groben Teil der im Angebot enthaltenen Angaben dar, sind jedoch schon mal ein kleiner Anhaltspunkt für ein vernünftiges Kostenangebot einer Photovoltaikanlage. Wer sich nicht sicher ist, ob das ihm vorliegende Angebot alle Voraussetzungen erfüllt, kann sich bei örtlichen Beratungsstellen bzw. Solarverbänden, welche auch Bundesweit agieren Rat holen. Meist resultieren unterschiedliche Preise von Photovoltaikanlagen aus den unterschiedlich verwendeten Materialien, welche evtl. auch andere Qualitätsstandards erfüllen. Eine weitere Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck vom Möglichen Ertrag der Solaranlage zu verschaffen, ist die Nutzung der Photovoltaik Rechners. Sie geben die Daten der Dachfläche, und die Ausrichtung an und ermitteln somit den zu erwartenden Jahresertrag. Im Anschluss können sie sich sogar kostenlos Angebote von Solar-Fachbetrieben unterbreiten lassen.

Warum sich ein Photovoltaik-Preisvergleich immer lohnt

Grundlegend kann davon ausgegangen werden, dass, wenn man einen PV-Preisvergleich durchführt bzw. die Photovoltaik Preise kritisch betrachtet, die Anschaffungskosten erheblich reduziert werden können. Oftmals bekommen einige Solar-Fachhandwerker die Photovoltaikmodule oder Wechselrichter zu besonders günstigen Konditionen, da sie in größeren Mengen einkaufen. Dieser Preisvorteil wirkt sich dann natürlich auch auf den Endkonsumenten positiv aus. Der Bundesverband für Solarwirtschaft (BSW) lässt quartalsweise Preisdaten für Photovoltaik erheben.

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