Was sind die Wetterfaktoren für Photovoltaik?

Da bei der Photovoltaik Strom aus dem Sonnenlicht gewonnen wird, ist dieses natürlich die erste notwendige Bedingung für eine funktionierende Photovoltaikanlage. Deren Effektivität hängt neben der richtigen Ausrichtung der Module und der passenden Auswahl der Komponenten im Wesentlichen von der Stärke der Sonneneinstrahlung ab. Diese ist auf der Erde unterschiedlich stark, Dies merkt man schon innerhalb Deutschlands, obwohl die Unterschiede des Breitengrades nicht besonders groß sind.

Der Standort

Im Norden des Landes können Photovoltaikanlagen in der Regel nicht ganz so gute Erträge erzielen, wie in Süddeutschland. Dies hängt mit dem Sonnenverlauf zusammen, der sich dort günstiger zeigt. Aber nicht nur das durchscheinende Sonnenlicht, auch andere Wettermerkmale haben großen Einfluss auf die Photovoltaikanlage.

Sonstige Wetterfaktoren

Dazu zählen Regen, Schnee und Hagel genauso wie Nebel und Bewölkung. Während die Niederschläge ganze Teile der Solarmodule verdecken können und damit den Ertrag schmälern, kommt es bei Nebel und starker Bewölkung nicht zu einer gänzlichen Abdeckung, wohl aber zu einer Leistungsschmälerung.

Denn das dann vorherrschende, diffuse Licht hat einen deutlich niedrigeren Energiegehalt, als die direkte Sonneneinstrahlung. Besonders der Schnee auf den Solarmodulen ist ein häufiges Problem in schneereichen Regionen. Kann dieser nicht von der geneigten Modulfläche ungehindert abrutschen, kommt es zu einer Abschattung und damit zum Ausfall des Moduls.

Ebenso sorgt das Gewicht des Schnees für eine nicht zu unterschätzende Dachlast, die in der Statikberechnung mit berücksichtigt werden muss. Besonders heftiger Regen, Wind oder Hagel können auch zu einer Beschädigung der Solarmodule führen. Besonders bei Flachdächern, auf denen die Solarmodule mittels Gestellen aufgeständert werden, kommt es mitunter zu sehr hohen Windbelastungen, auf die man mit entsprechender Befestigung und Ballastierung vorbeugend reagieren muss.

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Die Sonneneinstrahlung in der Einstrahlungskarte

Es gibt viele Übersichtskarten der Bundesrepublik und der Einstrahlungswerte des Sonnenlichts in den unterschiedlichen Regionen. Eine jährlich überarbeitete Version bietet der Deutsche Wetterdienst an. Darin kann abgelesen werden, wie hoch die Energie des Sonnenlichts in den jeweiligen Regionen ist.

Planer von Photovoltaikanlagen haben so einen ersten Anhaltspunkt für die erzielbare Ausbeute ihrer Solaranlage. Doch wie schon erwähnt, spielen auch die anderen Wettererscheinungen eine Rolle und die baulichen, speziell statischen Voraussetzungen, ebenso. Im Großen und Ganzen hat sich der süddeutsche Raum als hervorragender Anlagenstandort herausgestellt.

Tipp: Wer mit dem Gedanken spielt, eine PV-Anlage anzuschaffen, sollte vorher einen Photovoltaik Preisvergleich durchführen!

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