Windkraft – Ökostrom aus Wind

Die Windkraft beschreibt die Gewinnung von kinetischer Energie durch Windbewegungen. Dabei steht heute natürlich die Erzeugung elektrischen Stroms im Vordergrund. Dies wird erreicht, indem man durch große Windräder die Windbewegungen auf einen Generator umleitet, der den benötigten Strom erzeugt.

In Deutschland hat die Windkraft mittlerweile ihren festen Platz in der Stromerzeugung und hat im Jahr 2007 6,4% des benötigten elektrischen Stroms zur Verfügung gestellt. Um dem geneigten Leser einen Überblick über die Windkraft bieten zu können, werden nun die wichtigsten Informationen bezüglich dieses Themas zur Verfügung gestellt.

Die Windkraft ist eine indirekte Form der Sonnenenergie

Durch die unterschiedlich starke Sonneneinstrahlung auf der Erde ist entstehen entsprechende Druckunterschiede, die die Luftmassen in Bewegung setzen und so Wind entstehen lassen. Weiterer Druck entsteht durch unterschiedliche Temperaturen im Wasser und an Land, der ebenfalls zu entsprechenden Winden führt und erklärt, warum man gerade an den Küsten auch verstärkt mit Stürmen konfrontiert wird.

Da allerdings die Sonneneinstrahlung der Hauptgrund für die Druckunterschiede ist, wird die Windkraft auch als indirekte Sonnenenergie bezeichnet.

Die Nutzungsmöglichkeiten der Windkraft sind enorm

Windkraft wurde schon vor mehreren Jahrhunderten von den Menschen genutzt. So hat man früher in Windmühlen das Korn zu Mehl gemahlen und mit der Hilfe von Segeln und der Windenergie dafür gesorgt, dass Schiffe sich im Wind fortbewegen konnten.

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Heute fokussiert sich die Nutzung der Windkraft darauf, mittels Windrädern und Generatoren elektrischen Strom zu erzeugen. Vor allem in Deutschland ist diese Art der Stromerzeugung äußerst beliebt, was dazu geführt hat, dass die deutsche Technologie in diesem Bereich neben Erzeugnissen aus Dänemark und Spanien weltweit führend ist.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten der Windkraft, die jedoch in den Hintergrund treten, sind beispielsweise Segelflugzeuge, Drachen und auch Ballons, die alle verschiedene Elemente der Winde nutzen, um Fortbewegungen zu erreichen.

Wirtschaftliche Erzeugung von Strom aus Windkraft durch staatliche Förderung

Momentan (2009) ist es so, dass Firmen, die Windkrafträder installieren, 20 Jahre lang eine Preisgarantie für die Einspeisung ihrer elektrischen Energie erhalten. Derzeit liegt der Preis für Strom aus Windkraft zwischen 6,2 Cent und 9,1 Cent pro Kilowattstunde.

Da jedoch die Preise für konventionell erzeugten Strom aufgrund knapper werdender Ressourcen zukünftig tendenziell steigen werden, wird die Abgabe zu normalen Marktpreisen für Windstromerzeuger immer lohnender. Trotzdem hat man als Investor momentan immer noch eine hohe Planungssicherheit, weil man weiß, dass 20 Jahre lang ein bestimmter Mindestpreis gezahlt wird.

Windkraft hat viele Vorteile und einige Nachteile

Der größte Vorteil der Windkraft besteht eindeutig darin, dass es sich hierbei um eine erneuerbare Energiequelle handelt, was bedeutet, dass man keine Angst haben muss, irgendwann einmal nicht mehr auf diese Quelle zugreifen zu können. Darüber hinaus kann Ökostrom aus Windkraft produziert werden, ohne dass dabei klimaschädliches CO2 in die Atmosphäre gelangt, so dass man die Windkraft allgemein auch als umweltfreundlich einstufen kann.

Ein Problem liegt allerdings darin, dass wind nicht immer gleichmäßig vorkommt, sondern in Schüben. Zum Ausgleich in windärmeren Phasen müssen momentan noch konventionelle Energiequellen genutzt werden, was die Umweltbilanz der Windkraft belastet. Es wird jedoch allgemein erwartet, dass sich die Ausbeute bei der Windkraft durch den technologischen Fortschritt noch signifikant steigern lässt.

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