Wie nutzt man Photovoltaik fürs Einfamilienhaus?

Photovoltaik fürs EinfamilienhausEin Photovoltaik Einfamilienhaus ist eine gute Möglichkeit einen Beitrag zu sauberer Energie zu leisten. Es gibt viele Möglichkeiten sein Eigenheim mit dieser Technik auszustatten und dabei sogar Kosten zu sparen oder Gewinne zu erzielen. Je nach dem, ob eine Solaranlage nachträglich ergänzt, oder bereits beim Neubau berücksichtigt werden soll, kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz und es fallen unterschiedlich hohe Kosten an. Alle gemeinsam haben sie aber die Eigenschaft, dass sie für ein besseres Klima sorgen.

Voraussetzungen für Photovoltaik auf dem Einfamilienhaus

Bei der Photovoltaik wird Sonnenlicht in elektrische Energie, also Strom, umgewandelt. Dabei sind einige Voraussetzungen zu erfüllen, damit die Solaranlage möglichst effektiv arbeitet und sich schnell amortisiert. Es ist nicht notwendig, dass alle Bedingungen optimal sind, dennoch wird die Photovoltaikanlage mehr Geld einsparen, je besser das Sonnenlicht genutzt werden kann und je mehr Punkte zutreffen:

  • Keine Hindernisse zwischen den Solarmodulen und der Sonne, vor allem nicht zu Mittagszeit
  • Eine Südlage des Daches und der Module ist die beste Option, alternativ ist auch eine Ausrichtung von Südwest oder Südost tragbar. Eine Nordausichtung sollte aber stets vermieden werden
  • Die Neigung des Daches und damit der Solarmodule sollte zwischen 30 und 45 Grad sein. Dies ist abhängig von der geographischen Lage der Anlage und dem Verlauf der Sonne
  • Eine gute Belüftung der Solarmodule sorgt für einen besseren Wirkungsgrad. Bei heißen Sommertagen kann durch zu warme Module kein großer Ertrag erwirtschaftet werden

Je nach Art der Anlage und Beschaffenheit des Gebäudes ist eine separate Baugenehmigung einzuholen. Beachten Sie auch, dass der Anblick eines Photovoltaik Einfamilienhauses manche Nachbarn stören könnte und seien Sie darauf vorbereitet. Auch die statischen Voraussetzungen Ihres Photovoltaik Einfamilienhauses sind sehr relevant. Das höhere Gewicht der Solaranlage ist nicht zu unterschätzen, gerade bei hohen Wind- und Schneebelastungen.

Photovoltaik  oder Solarthermie fürs Einfamilienhaus

Der Wirkungsgrad einer Photovoltaikanlage ist mit ca. 15 % deutlich niedriger als der einer solarthermischen Anlage. Auch sind die Anschaffungskosten um einiges höher. Allerdings liefert die Photovoltaikanlage Strom, der für die verschiedensten Einsatzzwecke verwendet werden kann. Die Solarthermie dagegen liefert Wärme für Trinkwasser und das Heizungssystem, die ebenfalls vergütet wird. Welche Art der Solaranlage Sie installieren möchten, bleibt Ihnen überlassen. Lassen Sie sich dazu am besten fachkundig beraten. Vor allem durch einen Preisvergleich unterschiedlicher Photovoltaik-Anbieter lässt sich bares Geld sparen.

Beispiel für ein Photovoltaik Einfamilienhaus

Die durchschnittliche Anlagenleistung beträgt 5 kWp. Die Kosten dieser Solaranlage belaufen sich dann auf etwa 15000 Euro. Der Stromertrag beträgt, je nach Standort, etwa 4500 kWh und erzielt eine Vergütung nach dem EEG von ca. 1500 Euro.

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Tipp! Nutzen sie den erzeugten Strom selbst: Hier erhalten sie nähere Informationen zum Eigenverbrauch von Solarstrom.

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