Zukunft der Photovoltaik

Wie steht es um die Zukunft der Photovoltaik-Technologie und ist so eine Solarstromanlage denn überhaupt rentabel? Im Folgenden, möchten wir einen kleinen Ausblick geben und die wichtigsten Fragen, die vor der Anschaffung einer PV-Anlage aufkommen etwas näher beleuchten.

Zukunft der Photovoltaik

In Punkto Stromerzeugung gilt Solarstrom bzw. Photovoltaik unumstritten als Technologie des 21. Jahrhunderts. Photovoltaik wird zwar bereits weltweit zur Stromgewinnung eingesetzt, jedoch beläuft sich die Anzahl der Photovoltaikanlagen, gemessen an anderen Anlagen, welche der Stromerzeugung dienen in einem eher geringen Maße. Einer der wesentlichen Gründe für die zurückhaltende Einstellung bzgl. Der Investition in eine Photovoltaikanlage dürfte der Preis sein.

Mit welchen Kosten kann man rechnen?

Als Faustregel kann man in etwa davon ausgehen, dass ein Photovoltaik Modul, das 100 Watt Leistung erzeugt ca. 180,00 Euro kostet. Je nach Modultyp können die Photovoltaik Preise etwas schwanken. Experten gehen davon aus, dass 100 Watt Solarmodulleistung künftig nur noch einen Bruchteil der heutigen Kosten betragen wird. Hierzu ist es jedoch notwendig, die Technik weiter voranzutreiben. Eine wesentliche Rolle bei der Solarmodul-Produktion spielt der Rohstoff Silizium. Momentan wachsen Solarmodul-Fabriken wie Pilze aus dem Boden.

Silizium als Rohstoff für die Solarmodulproduktion

Auch oder besser gerade diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass Solarsilizium sehr knapp geworden ist und sich daher der Preis für diesen Rohstoff vervielfachte. Mittlerweile ziehen auch die Solarsiliziumproduzenten langsam hinterher, was zur Folge hat, dass der Preis für Silizium sich künftig wieder normalisieren dürfte.

Auf der anderen Seite wird vor allem deutlich, dass Hersteller von Photovoltaik-Modulen aus Asien in den letzten Jahren aufgrund der günstigen Produktionskosten deutlich Marktanteile gewonnen haben. Im April 2012 musste der einst größte PV-Modul-Hersteller der Welt Q-Cells Insolvenz anmelden. Der Koreanische Hersteller Hanwha hat daraufhin die AG übernommen und betreibt derzeit ein Forschungszentrum für Solarmodule in Bitterfeld Wolfen.

Wie geht es jetzt weiter mit der Photovoltaik?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da sich innerhalb der letzten drei Jahre viel auf dem Photovoltaik-Markt bewegt hat. Vor allem der Aspekt, dass Photovoltaik laut EEG nicht mehr so stark gefördert wird, wie noch vor einigen Jahren, dürfte bei vielen Interessenten für Photovoltaikanlagen dafür gesorgt haben, dass zunächst nicht investiert wurde.

Jedoch hat sich in diesem Zusammenhang der Preis für Photovoltaik Komplettanlagen deutlich reduziert, sodass diese auch in Zukunft mit einer geringeren Einspeisevergütung rentabel sind. Dafür ist jedoch eine sehr ausführliche Planung unumgänglich.

Photovoltaik Preisentwicklung der letzten 6 Jahre:

2012: ca. 1.760 Euro/kWp (- 21,08% im Vergleich zum Vorjahr)
2011: ca. 2.230 Euro/kWp (- 18,61% im Vergleich zum Vorjahr)
2010: ca. 2.740 Euro/kWp (- 20,58% im Vergleich zum Vorjahr)
2009: ca. 3.450 Euro/kWp (- 19,77% im Vergleich zum Vorjahr)
2008: ca. 4.300 Euro/kWp (- 10,42% im Vergleich zum Vorjahr)
2007: ca. 4.800 Euro/kWp (- 4,00% im Vergleich zum Vorjahr)

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