Welche Photovoltaik Module gibt es?

Ohne ein Photovoltaik Modul kann keine Umwandlung von Sonnenlicht in Strom erfolgen. Unter einem Photovoltaik Modul versteht man die blau bis schwarz glänzenden, etwa ein Meter großen Platten, die das Sonnenlicht auffangen. Die meisten Solaranlagen bestehen aus mehreren solcher Photovoltaik Module, die miteinander verschaltet sind.

Die Art der Verschaltung hängt mit den örtlichen Gegebenheiten und möglichen Hindernissen zusammen, die zu einer Abschattung der Module führen könnten. Ein Photovoltaik Modul besteht immer aus mehreren Solarzellen, die in ihrer Summe zu der Nennleistung des Photovoltaik Moduls führen. Als Faustregel gilt, dass in der Regel mit dem Ansteigen der Modulfläche auch die Nennleistung des Moduls ansteigt.

Die blaue, kristalline Färbung kommt durch das Silizium in den Solarzellen zustande. Durch dieses Halbleitermaterial kommt es bei auftreffendem Sonnenlicht zu Stromfluss. Der entstehende Gleichstrom wird dann durch den Wechselrichter in Wechselstrom transformiert und kann selbst verbraucht oder eingespeist werden.

Wichtige Kenndaten für ein Photovoltaik Modul

  • Stabile Bauweise durch teils hohe, witterungsabhängige Belastungen
  • Selbstreinigende Eigenschaften durch besondere Oberflächen
  • Besonders witterungsbeständige Photovoltaik Module für extreme Wetterverhältnisse wählen
  • Auf gute Verarbeitung und damit verbundene Langlebigkeit bei geringem Wirkungsgradverlust ist unbedingt wert zu legen

Die Auswahl eines geeigneten Photovoltaik Moduls

Die Technik der Photovoltaik Module unterscheidet sich voneinander. So gibt es monokristalline Solarmodule, polykristalline Solarmodule, sowie CIS-Dünnschichtmodule. Alle Technologien haben unterschiedliche Stärken und Schwächen und kommen daher bei verschiedenen Voraussetzungen zum Einsatz.

Qualität der Photovoltaik-Module

Generell gilt aber für alle Modularten, dass auf eine hochwertige Qualität beim Kauf geachtet werden sollte. Ein minderwertiges Modul hat meist eine verkürzte Lebendauer und kann während der geplanten Anlagenlaufzeit von mindestens 20 Jahren schnell die gesamte Solaranlage lahmlegen. Auch unterscheiden sich die Photovoltaik Module durch ihren Wirkungsgrad und die Empfindlichkeit bei teilweiser Abschattung.

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Wirkungsgrad

Im Allgemeinen ist ein hoher Modulwirkungsgrad in jedem Fall ein wichtiges Kriterium für eine effiziente Solaranlage. Bei anzunehmender Abschattung von Teilen der Photovoltaikanlage sollte dann, neben dem Wirkungsgrad, aber auch eine gewisse Unempfindlichkeit gegenüber dieser Abschattung berücksichtigt werden. Ebenfalls besitzen die verschiedenen Technologien unterschiedliches Schwachlichtverhalten und damit die ungleiche Fähigkeiten, auch bei diffusem Licht relativ viel Strom zu erzeugen. Inzwischen bietet jeder große Hersteller alle drei Arten von Solarzellen an.

Für die meisten Einsatzzwecke haben sich die polykristallinen Photovoltaik Module bewährt. Waren CIS Dünnschichtmodule lange Zeit noch sehr teuer, können Sie allmählich auch zu erschwinglichen Preisen erworben werden und glänzen durch besonders geringes Gewicht bei derzeitigen Wirkungsgraden von bis zu 15 %.

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