Ist Photovoltaik für den Eigenbedarf sinnvoll?

Photovoltaik für den Eigenbedarf hat sehr viele Vorteile, von denen nicht nur die Anlagenbetreiber in Form von Gewinnen bzw. Kosteneinsparungen profitieren, sondern auch die Umwelt, durch geringere Schadstoffemissionen. Schon seit längerem ist die Photovoltaik auch für Privatanwender interessant geworden, da die Preise für Photovoltaikanlagen stark gesunken sind.

Immer häufiger ist zu beobachten, wie auf Einfamilienhäusern Photovoltaikanlagen glänzen und nur selten bereuen die privaten Anlagenbetreiber diesen Schritt. Zwar sind die Anschaffungskosten immer noch recht hoch, man spricht hier von rund 12000 Euro, diese werden aber während der Anlagenlaufzeit um ein Vielfaches wieder eingenommen.

Die Funktionsweise der Photovoltaik für den Eigenbedarf

Dabei spricht man in der Regel über eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 5 kWp und einem Preis von 10000-15000 Euro, je nach verbauten Komponenten. Die Solarmodule werden auf dem Schräg- oder Flachdach montiert und erzeugen einen Gleichstrom. Dieser muss vor der Verwendung erst noch in die kompatible Form des Wechselstroms umgewandelt werden, bevor er selbst genutzt, oder in das Netz eingespeist werden kann. Diese Arbeit übernimmt der sogenannte Wechselrichter.

Ist die Photovoltaikanlage nicht mit dem Stromnetz verbunden, spricht man von einer Inselanlage. Der dort erzeugte Strom kann nur selbst verbraucht werden. Zur Zwischenspeicherung dienen Akkumulatoren. Bei einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage wird meist der gesamte Strom eingespeist.

Für den Eigenbedarf an Strom wird dieser wieder aus dem Netz bezogen, also von einem Energieversorger eingekauft.

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Die Vorteile der Photovoltaik für den Eigenbedarf

  • Gewinnbringende Investition
  • Ökologischer Hintergedanke
  • Lebensdauer mindestens 20 Jahre
  • Vergütungssätze fest für 20 Jahre garantiert
  • Bei Eigenverbrauch des Stroms besteht Unabhängigkeit der Strompreise
  • Umfangreiche Fördermittel stehen zur Verfügung
  • Wartungsarmer Betrieb während der gesamten Laufzeit
  • Ihr eigenes Statement zur Förderung der regenerativen Energie

Die finanzielle Förderung der Photovoltaik für den Eigenbedarf

Mitte des Jahres 2012 erfolgte die Überarbeitung des EEG insofern, dass die Vergütungssätze pro kWh nun nicht mehr jährlich, sondern monatlich um 1% sinken. Dabei werden die eingespeisten Kilowattstunden über einen Zeitraum von 20 Jahren fest vergütet. Die Höhe der ausgezahlten Vergütung hängt also auch von dem Datum der Inbetriebnahme und der Anlagengröße ab.

Doch auch die selbst verbrauchten kWh einer Photovoltaikanlage für den Eigenbedarf werden mit einem festen Satz pro kWh über 20 Jahre vergütet. Zusätzlich sparen Sie dabei den Einkauf von Strom aus dem öffentlichen Stromnetz.

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