Leuchtende Farben in Deutschland: Pünktlich zum Sommer wird es grün in Deutschland. Der erste grüne Ministerpräsident in Baden-Würtemberg, sensible Bürger, wenn es um die Atomkraft geht, und positiv eingestellte Unternehmen, die die Gerätschaften dazu herstellen. Die Prognosen im schwarz-rot-goldenen Land sind heiter!

Seit der Atomkatastrophe in Japan wächst das Interesse an umweltfreundlicher Stromerzeugung nahezu täglich. Zwar liegt der Anteil an der Stromgewinnung aus Sonnenlicht gerade mal im unteren, einstelligen Bereich – doch die Nachfrage boomt und die Spekulationen und Expertenmeinungen lassen Gutes erhoffen.

Der Trend in die Richtung der optimalen Nutzung der regenerativen Energiequellen und der Ausstieg aus der Atomkraft sind die beherrschenden Aufgaben und Themen in den nächsten zehn Jahren. Einige Studien, unter anderem auch im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, zeigen, dass mit dieser Trendwende in dem genannten Zeitraum eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts und die Entstehung neuer Arbeitsplätze erwartet werden.

Diese Erwartungen betreffen vor allem auch den Sektor Photovoltaik. Gerade mit dem Hintergrund der vollständig emissions- und lärmfreien Arbeitsweise der Module wird mit einem weiteren Anstieg des Anteils an der Stromgewinnung mit Photovoltaikanlagen gerechnet. Ein möglicher Anteil von bis zu 30 Prozent am wandelnden Strommix aus erneuerbaren Energien könnte die Zukunft sein, lässt das Fraunhofer Institut verlauten.

Die Forscher am Fraunhofer-Insitut für Solare Energiesysteme halten einen Solarstrom-Anteil von mindestens 14 Prozent am künftigen Strommix für unbedingt notwendig – ein Anstieg auf bis zu knapp einem Drittel könnte jedoch durchaus realisierbar sein.

Gerade die lange Lebensdauer und eine gute Wirtschaftlichkeit machen die Anschaffung einer Photovoltaikanlage interessant. Die aktuell sinkenden Anschaffungspreise sollen das Angebot – trotz Kürzung der Vergütungspauschalen für Anlagen, die erst ab Juli in Betrieb genommen werden – auch weiterhin schmackhaft und rentabel machen.

Hinsichtlich der sich wandelnden Einstellung der Deutschen zur Atomkraft bleibt das Interesse an der schnell umsetzbaren und dennoch umweltfreundlichen Stromerzeugung aus Sonnenlicht bislang weiterhin bestehen.

Und auch die Unternehmen der Photovoltaik-Branche blicken positiv in die Zukunft: In einer aktuellen Umfrage rechnen 52 Prozent der Unternehmen hinsichtlich des auch auf dem amerikanischen Kontinent wachsenden Interesses an den erneuerbaren Energien mit einem Umsatz-Jahresanstieg von mehr als zehn Prozent. Gerade für deutsche Photovoltaik-Unternehmen auf dem Markt in den USA bedeutet diese Tatsache sonnige Aussichten.

Der Sommer kommt!

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