Solarstrom speichern mit SolarakkusSonnenenergie optimal nutzen

Photovoltaikmodule liefern uns Solarstrom von einer unendlichen Ressource: der Sonne. Mit der direkten Umwandlung können wir mit ihrer Energie unseren Bedarf stillen – wären da nicht die unterschiedlichen Wirkungszeiten. Während die Sonne tagsüber scheint, benötigen wir Strom für Licht und Aktivitäten im Haus besonders in den frühen Morgen- und späten Abendstunden, im Winter beinahe ganztägig. Optimal wäre also ein Akku, der Solarstrom speichert und uns zu den benötigten Zeiten zur Verfügung steht. Ein Glück, dass die Forschung in diesem Bereich gerade große Fortschritte macht.

Benutzt man den eigens produzierten Solarstrom im Haushalt, profitiert man von einem weiteren Vorteil: den Förderungen. Diese liegen zwischen 12 und 16 Cent pro Kilowattstunde, ein durchaus lohnenswertes Geschäft. Zudem spart man das Geld, das man normalerweise für den eigenen Stromverbrauch zahlen müsste. Und alles, was man dafür tun muss, ist den Solarstrom zu nutzen. Klingt einfach? Ist es auch – zumindest in der Theorie.

Speichern von Solarstrom: Preise und Entwicklung

Die Entwicklung solcher Solarakkus ist in den letzten Jahren ein wichtiges Thema unter den Photovoltaik-Anhängern und -Produzenten. Die gängigsten Modelle sind Blei-Akkus oder Blei-Gel-Akkus, die mit rund 3000 Euro Einkaufspreis auch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Ihre wartungsfreie Laufzeit liegt bei rund zehn Jahren. Teurer, aber leistungsfähiger, sind Lithium-Ionen-Akkus, die auch bei Elektroautos Anwendung finden. Hier ist pro Kilowattstunde mit 1000 Euro Anschaffungsgebühren zu rechnen, dafür geht man von einer rund 20-jährigen Lebensdauer aus.

Die Solarforschung beschäftigt sich intensiv mit verbraucherfreundlichen Akkus und Preisen. Man rechnet damit, die Akkus in den nächsten Monaten und Jahren deutlich in den Kosten senken und die Wirtschaftlichkeit erhöhen zu können. Ziel ist, dass zumindest neu gebaute Anlagen in einigen Jahren stets direkt mit einem Akku ausgestattet werden.

Mögliche Probleme durch Solarakkus

Leider bringen die positive Entwicklung und die Rentabilität für den Verbraucher auch ihre Probleme mit sich. Blei und Lithium sind gleichermaßen schädlich für die Umwelt. Eine Entsorgung ist deshalb recht schwierig – wie würde sich das auswirken, wenn plötzlich die Nachfrage nach diesen Akkus erwartungsgemäß steigt? Umweltschützer befürchten ein enormes Entsorgungsproblem, das uns in 20 Jahren bevorstehen wird.

Fazit

Ein Fazit zum Thema Solarstrom speichern zu finden, ist zurzeit noch kaum objektiv möglich. Dem Forschungsdrang und der schnellen Entwicklung nach zu urteilen, werden wir 2012, spätestens 2013, massentaugliche Solarakkus von den führenden Herstellern vorgelegt bekommen, die sich durch ihre Rentabilität für beinahe jeden Solaranlagenbetreiber und vor allem für neue Installationen lohnen werden.

Bislang sind die Bemühungen im Bereich eines durchschnittlichen Ein-Familien-Hauses mit vier Personen am erfolgreichsten. Hier spricht man bereits davon, dass 80 Prozent des eigenen Stromverbrauches durch die saubere Energiegewinnung gedeckt werden können.

Außerdem darf nicht davon ausgegangen werden, dass die Entwicklungen auf der Stufe von Blei- und Lithium-Ionen-Akkus stagnieren werden. Mit Sicherheit kann auch hier in den nächsten Jahren eine umweltverträglichere Möglichkeit gefunden werden, die Verbraucher und Umwelt in Einklang bringt.

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