PV Anlage lukrativEine staatlich festgelegte Förderung über 20 Jahre für die Einspeisung des Sonnenstroms in das öffentliche Stromnetz: Mit der Einspeisevergütung – gesetzlich verankert im deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz – ist das Photovoltaikgeschäft für Anlagenbetreiber lukrativer als zunächst angenommen, wie ein Chemiekonzern jüngst herausgefunden hat.
Noch immer mehr als 28 Cent je Kilowattstunde erhalten die Betreiber von PV-Anlagen, die Strom erzeugen zur Einspeisung ins öffentliche Stromnetz – bis zu 47 Cent waren es vor wenigen Jahren, bevor die Vergütungspauschale gemäß dem vereinbarten Degressionssatz nach Erreichen der jeweiligen Megawattzahlen im gesamtdeutschen Raum erreicht waren, gesenkt wurde. Noch immer ein gewinnbringendes Angebot für Anlagenbetreiber, auch nach der Senkung der Fördergelder.
Doch: Wie Focus-Online nun berichtet, ist dieses Geschäft für die Anlagenbetreiber noch lukrativer, als zunächst angenommen: Demnach erhalten die Solarstromanlagenbetreiber seit geraumem Zeitraum Fördergelder, die weit über den tatsächlichen Kosten der Solarstromanlage liegen. Hinzu kommt, dass sich die Photovoltaik schneller als zunächst angenommen zu einer der kostengünstigsten regenerativen Stromquellen entwickelt habe. Eine Kostenkalkulation zeigt beispielhaft auf, dass die Kosten für Errichtung und Betrieb einer Photovoltaikanlage auf offener Fläche derzeit bei etwa 15 Cent je Kilowattstunde liegen. Hinsichtlich der aktuellen Vergütungssätze ein gewinnbringendes Geschäft für jeden Anlagenbetreiber!

Die Trendwende in der Energiepolitik, vor allem die Entwicklung der Photovoltaik und ihres stets steigenden Anteils am Strommix, verzeichnet ein äußerst positives Resümee. Demnach habe der Solarstromanteil am Energiemix im ersten Halbjahr bei etwa 3,5 Prozent gelegen.

Aktuelle Messen verzeichnen ebenfalls nun wieder einen leichten Aufwärtstrend – obwohl die Anzahl der Aufträge mittlerweile wieder abnehmend ist – ein Niveau vergleichbar mit dem Jahr 2009 zeichne sich ab – ist die Höhe der Umsätze wieder merklich angestiegen.

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.