Photovoltaik ergattert Führungsposition

Rund 16 Prozent des internationalen Energiebedarfs werden inzwischen durch Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen, wie Wind, Wasser oder Sonne gedeckt. Damit wurden im vergangenen Jahr in Deutschland und auch im gesamten europäischen Raum erstmals mehr Solarstromanlagen als Windräder an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Ein Rekord – wenn man zusätzlich auf die nationale und internationale Wirtschaftslage im vergangenen Jahr zurück blickt, meint auch das „Renewable Energy Policy Network for der 21st century“. Aktuell erreiche die Menge an Energie, die bis heute den Bedarf an Strom durch die Verwertung erneuerbarer Energiequellen deckt, rund 25 Prozent.
Als Hintergrund für die sensationelle Entwicklung beschreibt das Politnetzwerk eindeutig die Maßnahmen zur Förderung der Erneuerbaren Energien – sei es durch Förderprogramme oder gesetzliche Grundlagen. Beispielhaft dafür sei unter anderem auch das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz, das mitunter die Vergütung der Einspeisung regelt.
Im Vergleich zum Jahr 2005 hat sich die Zahl der Länder mit dem Ziel des Ausbaus an Erneuerbaren Energien etwa verdoppelt: 119 Länder haben ihre landesinternen Ziele hinsichtlich Erneuerbarer Energiequellen mittlerweile politisch festgelegt.
Wie aus dem Bericht des Politnetzwerks hervorgeht, belegen die USA, China, Deutschland, Spanien und Indien die Führungsriegen in diesen Bereichen. Dahingehend stiegen die Ausgaben für die Durchführung und Umsetzung der energiepolitischen und umweltfreundlichen Ziele auf einen neuen Höchstwert: Innerhalb eines Jahres stiegen die Ausgaben für die Förderung erneuerbarer Energien auf 211 Milliarden US-Dollar. Das ist eine Steigerung um etwa 30 Prozent.
