Mit einer breiten Mehrheit wurde heute der Ausstieg aus der Atomenergieerzeugung vom Bundestag beschlossen. Eine neue Regelung im Atomgesetz sieht vor, die bereits kurz nach dem Atomunfall in Fukushima (Japan) abgeschalteten Atommeiler gar nicht erst wieder in Betrieb zu nehmen. Die übrigen Atomkraftwerke sollen bis zum Jahre 2022 abgeschaltet werden.

Laut Bundesumweltminister Röttgen, ist dies: „Ein guter Tag für Deutschland“. Da die Stromerzeugung mittels Kernschmelz ab dem Jahre 2022 nicht mehr in Frage kommt, muss nun verstärkt in den Ausbau Erneuerbarer Energien investiert werden. Dazu wurden ebenfalls vom Bundestag weitere Gesetze beschlossen. In punkto Energiewende ist Röttgen weiterhin der Ansicht, dass Deutschland den Ökostrom-Ausbau wie kein anderes Industrieland schaffen kann und somit als Vorreiter mit gutem Beispiel vorangehe.

In diesem Zusammenhang, dürfte sich auch im Bereich der Photovoltaik in den kommenden Jahren einiges bewegen. Zwar macht Erzeugung von Solarstrom im Hinblick auf die anderen Strom erzeugenden Technologien einen eher geringen Anteil aus, dennoch stehen die Chancen für diese umweltfreundliche Stromerzeugung sehr gut. Denkbar ist vor allem die Stromversorgung von Haushalten mittels eigenem Solarkraftwerk (Photovoltaikanlage) auf dem Hausdach. Hier wird der durch Photovoltaik-Module erzeugte Solarstrom zum Teil selbst verbraucht und ungenutzte Kapazitäten in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.